
Ehrentafel in der Kirche St. Johannes
Baptist zu Herbram


Gefallene und vermisste Soldaten der Gemeinde Herbram |
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Name |
Geburtsdatum |
Todesdatum |
wichtige Details |
Wibbeke, Heinrich Nr. 93 1914 eingezogen |
* 22.11.1888 |
vermisst, vermtl. gefallen |
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Wüllner, Franz Nr. 40 1914 eingezogen |
* 19.11.1892 |
1915 vermisst |
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Vogt, Heinrich Nr. 11 1914 eingezogen |
* 12.05.1892 |
+ 02.05.1915 |
bei St. Mihiel begraben |
Mikus, Heinrich Nr. 89 |
+ 09.05.1915 |
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Wübbeke, Konrad Nr. 114 |
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Höschen, Hermann Nr. 6 1914 eingezogen |
+ 23.09.1915 |
Im Gefecht nördl. Le Mesnil durch Granate verschüttet |
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Wulf, Josef Nr. 85 Gefreiter 1914 eingezogen |
+ 06.10.1915 |
Nördl. Le Mesnil i.d. Champagne ( Komp. I.R. 158) |
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Vogt, Josef |
+ 15.12.1915 |
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Ernesti, August Nr. 63 Bahnschaffner in Essen |
+ 10.04.1917 |
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Wulf, Friedrich |
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Bentler, Johannes Nr. 21 |
20.07.1916 Vermisst |
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Wübbeke, Anton Nr. 114 |
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Michaelis, Heinrich Nr. 67 Unteroffizier 1914 eingezogen |
* 17.04.1880 |
+ 14.09.1916 |
04:30 in der Schlacht bei Verdun, Chapitre Wald |
Vogt, Anton Nr. 112 |
*16.09.1877 |
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Biermann, Anton |
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Niggemeier, Hermann Nr. 59 |
+ 21.09.1917 |
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Bielefeld, Hermann Nr. 98 Musketier |
* 23.02.1896 |
+ 30.09.1917 |
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Kopperschmidt, Johannes Nr. 61 Matrose |
* 07.02.1896 |
+ 06.04.1917 |
im Feldlazarett in Kiel |
Schäfers, Xaver Sanitäter Nr. 19 Zivilberuf Krankenbruder |
* 30.06.1888 |
vermisst |
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Wibbeke, Konrad Nr. 110 Grenadier |
* 06.05.1898 |
+ 11.10.1918 |
08:30 nordwestl. Noyales, beerdigt auf dem Friedhof Noyales bei Gnise |
Niggemeyer, Johannes Nr. 59 Inf.Rgt. 98, |
* 1889 |
+ 27.05.1918 |
1. Masch.Gw.Komp. |
Meyer, Anton Nr. 41 Inf.Rgt. 135, 2.Masch.Gw. |
+ 03.06.1918,12:00 |
HauptVerb.Platz RassyEinzelgrab Nr. 3 Ehrenfridhof Rassy, Bestattung 04.06. |
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Meyer, Joseph Nr. 38 |
* 23.03.1894 |
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Bielefeld, Ferdinand Nr. 98 Matrose |
* 24.03.1897 |
+ 08.08.1918 |
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Dunschen, Joseph Nr. 116 |
* 25.09.1898 |
+03.11.1918 |
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Schaefers, Franz Xaver Nr. 118 |
* 17.09.1875 |
Friedhof Espeler
In der Nachkriegszeit, Anfang der 1950er Jahre wurde der Friedhof am Rande des Ortes mit Blickbeziehung in die freie Landschaft angelegt. Demzufolge weist auch der Bestand an Grabmälern überwiegend Objekte auf, die ab den 1950er Jahren entstanden sind. Beim Friedhof handelt es sich um eine regelmäßige Anlage mit kreuzförmigem Wegesystem.



Lüneburg, Zentralfriedhof
Auf dem Zentralfriedhof Lüneburg ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 851 Kriegstote in 6 Ehrenhainen:
- Ehrenhain I für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges: 112 Gräber für in Lüneburger Lazaretten verstorbenen deutschen Soldaten, davon 98 Lüneburger.
- Ehrenhain II für bis Mai 1945 in Lüneburger Lazaretten verstorbene deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges: 168 Gräber in der Westverlängerung des Ehrenhains I.
- Ehrenhain III für gefallene und in Lazaretten verstorbene deutsche Soldaten, Belegung ab März 1945: 338 Gräber.
- Ehrenhain IV für in Lüneburger Krankenhäuser verstorbene Hamburger Bürger, Verletzte der 4 schweren Luftangriffe auf Hamburg 1943: 107 Gräber.
- Ehrenhaine V & VI für in und um Lüneburg verstorbene Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter vieler Nationen: 126 Gräber.



Sie hören das Lied
der gute Kamerad,es wurde 1809 von Ludwig Uhland in Tübingen gedichtet, Friedrich Silcher vertonte, ebenfalls in Tübingen, das Gedicht im Jahre 1825. Als Lied ist es besser bekannt unter der Anfangszeile der ersten Strophe: Ich hatt’ einen Kameraden.
Text:
Ich hatt’ einen Kameraden,
Einen bessern findst du nit.
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
In gleichem Schritt und Tritt.
Eine Kugel kam geflogen,
Gilt’s mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt mir vor den Füßen,
Als wär’s ein Stück von mir.
Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du im ew’gen Leben
Mein guter Kamera.