Bunker in Herbram Wald - Soldatenkameradschaft-Herbram

1871 e.V.
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Bunkeranlage in Herbram Wald
Wi.Fo
Wirtschaftliche Forschungsanstalt

Der Ort Herbram-Wald entstand erst im Zweiten Weltkrieg. Zunächst wurde dort eine Anlage der "Wirtschaftlichen Forschungsgesellschaft" (Wi.Fo) errichtet. Die Anlage wurde unter strengster Geheimhaltung Ende der 30er Jahre am Bahnhof Neuenheerse gebaut.
Es sind hier Kraftstoffgemische hergestellt und in Großtanks gelagert worden. Außerdem gab es ein Munitionslager. Der Wald wurde gerodet, um Straßen Platz zu machen, an denen aus Tarnungsgründen Gebäude mit Flachdächern errichtet wurden. Die Verwaltung der "Wifo" befand sich im Hotel Tannenhof am Ortseingang von Herbram-Wald.
Es ist mittlerweile schwierg die einzelnen Bunker wiederzufinden, wenn man nicht weiß wo man suchen soll, da die Bunker immer mehr zerfallen und der Wald sich mit der Zeit das wiedeholt, was ihm einst gehörte.

Nur ein Gerücht ?
Angeblich soll es noch einen speziellen Bunker gegeben haben in dem ein ganzer Zug verschwinden konnte,
der immer noch verborgen dort stehen soll. Dies konnte allerdings nie bewiesen werden .
Weshalb wurde die WiFo errichtet

Ein wichtiger Faktor bei der deutschen Wiederaufrüstung war die Versorgung einer modernen und motorisierten Streitmacht mit Treibstoff, welche im Falle eines Krieges aufgrund der zu erwartenden Blockade nicht auf Importe gestützt werden konnte. Deswegen beabsichtigte Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht die Anlegung großer Treibstoff-Vorräte, welche durch die Einfuhr aus den rumänischen Ölabbau-Gebieten und der Herstellung synthetischen Benzins gewonnen werden sollten. Nachdem sich sowohl deutsche Unternehmen als auch die Royal Dutch Shell nicht für Bau und Finanzierung von Großtanklagern gewinnen ließen, gründete die Reichsregierung eine eigene Zweckgesellschaft, um Kraftstoffreserven einlagern zu können.Um die Rüstungsvorbereitungen zu verschleiern, wurde am 24. August 1934 unter harmlos klingender Bezeichnung die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (WiFo) mit Hauptsitz in Berlin gegründet.

Ausführliche Infos findet ihr auf der Homepage der
WiFo-Tanklager

Neben den Großtanklagern betrieb die Wifo noch kleine, oberirdische Heerestanklager, welche eine Gesamtkapazität von 78.500 Kubikmeter besaßen.

Heeres-Tanklager Heiligenstadt („Heiligau“) in Thüringen, die Bauarbeiten dauerten von 1937 bis 1942.
Heeres-Tanklager Ebrach (“Eberau“) in der Nähe von Schweinfurt. Im Schmerber
Grund bei Ebrach entstand ab 1935 das Heeres-Tanklager Nr. 4
Heeres-Tanklager Amstetten (Württemberg) („Ammenau“) in Baden-Württemberg
Ein unterirdisch angelegtes WiFo-Treibstoff- und Chemikalienlager im Berg Kohnstein bei Nordhausen
wurde 1943 zugunsten des Baus von Raketen aufgelassen.
Tanklager Herbram-Wald
Tanklager bei Münchenbernsdorf („Sonnentau“) in Thüringen. Das ab 1938 gebaute unterirdische Tanklager wurde im April 1945 bombardiert.
Nach 1945 bis 1992/93 wurde das Areal von der Roten Armee weitergenutzt.
Tanklager Rüthen
Lufttanklager Ehmen
 
Soldatenkameradschaft Herbram
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